Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Weigelsdorf

Die ersten Berichte über eine Feuerwehr in Weigelsdorf finden sich in der Feuerwehrzeitung 1873.

"Am 25.v.M., Abends ½ 8 Uhr, kann in Unter-Waltersdorf Feuer zum Ausbruch, und zwar waren es die dem Wirthschaftsbesitzer Wisenthaler gehörigen Scheuer sammt Stallungen, die dem verheerenden Elementen zum Opfer fielen.

Den freiwilligen Feuerwehren von Weigelsdorf und Pottendorf gelang es, im Verein mit vielen Privat- und Ortsspritzen, des Feuers um 10 Uhr Herr zu werden."

"Am 30.v.M. wurden wieder die Bewohner von Weigelsdorf um 1 Uhr Nachts durch Feuersignale erschreckt, da die dem Großwirthschafts- und Mühlenbesitzer Pösl gehörigen Scheuern mit großen Getreidevorräthen in Brand geriethen. Wieder waren die Feuerwehren von Weigelsdorf und Pottendorf, im Vereine mit den ebenfalls zu Hilf geeilten Feuerwehren von Oberwaltersdorf und Münchendorf thätig."

"Am 1.d.M. wurde die Feuerwehr Weigelsdorf abermals alarmiert, kehrte jedoch wegen zu weiterer Entfernung (es brannte in Mannersdorf) zurück. Tags darauf musste die Feuerwehr wieder ausrücken, doch war das Feuer mittlerweile gelöscht."

Einen weiteren Bericht über einen Brand in Weigelsdorf enthält die FZ16-1873. Allerdings ohne Angabe, wo es im Ort gebrannt hat. Interessant die Mitteilung, dass die Spritze, da keine Pferde vorhanden waren, von der Fabrik in den einen ¼ Stunden entfernten Ort von der Mannschaft gezogen werden musste, Es dürfte sich um die Fabriksfeuerwehr von Schivizhoffen gehandelt haben. Am Ende des Berichtes wird auch noch die Fabriksspritze des Herrn L. Ritter von Boschan erwähnt.

Es gab eine Vielzahl von Großbränden im Ort:

1873: brannten die Häuser von Herrn Bürgermeister Franz Kiener und dem Sattlermeister Sonderer nieder.

1879: Am 22. Juni um 11:30 Uhr ereignete sich ein Großbrand. Die Häuser Nr. 35, 36. 38, 39, 40 und 41 brannten ab.

Am 8. September brannten die Häuser Nr. 3. 4, 11, 12, 13. 14, 43 und 44 ab.

1881: ein weiterer Großbrand bei dem auch die Kirche schwer beschädigt wurde dürfte der endgültige Anlass gewesen sein dem neueren Feuerlöschwesen größere Aufmerksamkeit zu schenken.

Gründung der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Weigelsdorf

1881 gründeten Franz Kiener, Franz Schücker, Josef Zull und Ignaz Kalzhitz die Freiwillige Ortsfeuerwehr Weigelsdorf.

Feuerwehrhauptmann wurde Franz Kiener, damals auch Bürgermeister. Edmund Jokl Hauptmann Stellvertreter und Johann Zelniczek Schriftwart.

Zweck der Feuerwehr war nach damaligen Satzungen, "durch gemeinsames Zusammenwirken bei Feuersgefahr, den Lösch- und Rettungsdienst sowohl in der Gemeinde, als auch in den von Weigelsdorf eine Stunde entfernt liegenden Orten zu leisten".

Unter der Führung ihre Hauptmannes Franz Kiener wurde die Feuerwehr rasch in bester Weise ausgerüstet und geschult. Sie war nicht nur bei vielen Bränden im Ort mit Erfolg tätig, sondern sie zeichnete sich auch bei zahlreichen Bränden in der Umgebung aus. Die Feuerwehr Weigelsdorf würde selbst von Fachleuten allgemein als Elite-Feuerwehr bezeichnet. Bei dem Brand der Fabrik in Pottendorf arbeitete die Feuerwehr mit so großer Umsicht, dass sie ein Anerkennungs-Dekret der kk. Bezirkshauptmannschaft erhielt.

Die vier Gründer: Vorne von links: Bürgermeister und Ehrenhauptmann Franz Kiener, Hauptmann Franz Schücker. Hinten von links: Zeugwart Josef Zull und Ignaz Kalzhitz

1884: die erste Pumpe, als Pferdegespann, wurde angeschafft. Diese Pumpe wurde händisch von 8 Mann betrieben.

1885: der Bau eines Gerätehauses wird begonnen.

1891 feierte die Feuerwehr ihr 10 jährige Gründungsfest. 18 Mann bereits uniformiert.

Trotz des miserablen Wetters kamen zahlreiche Kameraden aus nah und fern. Nicht alle Gäste fanden in den Gasthäusern Platz so dass während des strömenden Regens die Gäste in Schuppen und Privathäusern verköstigt wurden.

1893 legte der bisherige Hauptmann Herr Franz Kiener aus Gesundheitsgründen sein Amt nieder und Herr Franz Schücker, Fleischhauer und Hausbesitzer, wird Hauptmann.

1941: Überschwemmung durch Fischa und Piesting

1906: Zum 25 jährigen Gründungsfest war die Mannschaft bereits auf 32 Mann angewachsen und ein Mannschaftswagen, ebenfalls Pferdezug, wurde in Dienst gestellt.

Die "Wr. Neustädter Zeitung" (Weigelsdorf gehörte damals zum Bezirk Wiener Neustadt) berichtete ganzseitig vom 25jährigen Jubiläum der Feuerwehr.

1908: Spritzenweihe: Eine neue handbetriebene Spritze wird in den Dienst gestellt.

1914 – 1918: von 40 Mitgliedern waren 29 eingerückt.

1921: Wir haben einen Bezirkskommandanten. Der Landwirt Josef Bartmann trat 1894 der Feuerwehr bei. Vom Feuerwehrmann zum Zugskommandanten und vom Hauptmann zum Bezirkskommandanten-Stellvertreter reichte seine Laufbahn bis er 1921 zum Bezirkskommandanten gewählt wird. Der vielfach bewährte Feuerwehrpionier wurde mit vielen Auszeichnungen dekoriert.

1927: Eine große Tombola wurde durchgeführt. Sie ergab ein Defizit von 392 Schilling.

Als Begründung wurde eine große Tombola in Wr. Neustadt und der Brand des Justizpalastes angeführt. Es brauchte 2 Katharinenfeste um das Minus wieder auszugleichen.

1929: Der Meierhof brannte ab. Diese Zeit war auch durch eine große Arbeitslosigkeit geprägt.

1930: Der Ankauf einer modernen Motorpumpe wurde von der Landesregierung bewilligt.

Es wurde die alte Fahrspritze – ein Pferdegespann - der Firma Rosenbauer in Linz in Abrechnung der wesentlichen Teile und zum Einbau des neuen Aggregatmotors zugleich mit Sitzgelegenheit für 6 – 8 Mann übergeben.

1931: Die Einweihung der 20 PS starken Motorspritze der Firma Rosenbauer krönte das 50 jährige Gründungsfest. Die zum Ankauf notwendigen Geldmittel wurden über Gemeinderatsbeschluss durch den Verkauf des Gemeindegasthauses aufgebracht. Der Preis von 6400 Schilling wurde in 2 Raten bezahlt.

Es sein noch erwähnt das die Tätigkeit des Schriftführers 50 Jahre lang von einem Lehrer ausgeübt wurde. Ehrenmitglieder waren: Fürst Nikolaus Esterhazy, Mühlenbesitzer Paula und Richard Unger und Anton Kopp sowie Bürgermeister Peter Binder.

1934: Feuertaufe für die neue Aggregatspritze. Am 19. September brach um die Mittagszeit in der Weberei Sonnenschein in Unter Waltersdorf ein Brand aus. Durch den starken Wind breitete sich das Feuer rasch auf das ganze Fabriksgebäude aus. Unser Aggregat wurde am nahen Ufer des Reisenbaches in Stellung gebracht . Gegen 2 Uhr kam neben den 25 ausgerückten Feuerwehren auch die Wiener Berufsfeuerwehr mit 5 Löschwagen zum Einsatz. Gegen 6 Uhr war der Brand gelöscht. Im Laufe des Abends stellte sich leider heraus, das sich Kamerad Alexander Wagner, der die längste Zeit das Aggregat bediente, sich eine schwere Rauchgasvergiftung zugezogen hat.

1938 – 1945: Während der nationalsozialistischen Zeit in Österreich gab es an Stelle der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerschutzpolizei. Es kam zur Neuregelung des Feuerlöschwesens und an Stelle des Feuerwehr-Hauptmannes trat der Wehrführer. Von diesem wurde nachfolgender Eid verlangt:

"Ich schwöre: Ich will dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, die Treue wahren, ihm und meinem von ihm bestellten Vorgesetzten Gehorsam leisten und meine Dienstpflicht pünktlich und gewissenhaft erfüllen".

Verständlich, dass diese Formel alleine schon das Ende der Freiwilligen Feuerwehr bedeutete. Mit dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich 1945 kam es zur Neuordnung und landesgesetzlichen Regelung des Feuerwehrwesens.

1948: Ein amerikanischer Kriegslastkraftwagen wurde gekauft und mit russischen Armeebeständen, unter anderem ein Aggregat D.K.W.1200, ausgerüstet. Weiters wurde das alte pferdegezogene Löschfahrzeug für Traktorzug umgebaut. Somit standen 2 schlagkräftige Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

 

 

 Feuerwehrfest in Höflein bei Eisenstadt 1952 v.l.n.r.
1.Reihe: Krainhöfer Andreas, Richter Franz I., Kdt. Bartmann Josef I., Käppl Adolf, Bartmann Leopold I., Janisch Urban, Elnrieder Alois, Reiner Anton
2. Reihe: Kopp Franz, Lenz Leopold, Eisner Karl, Zull Franz, Zull Josef

1951: Zum 70 Jahre Jubiläum wurden in Weigelsdorf im Zuge einer Festveranstaltung die Ersten Wettkämpfe abgehalten.

1956: "75 Jahre Feuerwehr Weigelsdorf" war die Überschrift im Badner Volksblatt. Unter dem Ehrenschutz von Herrn Bürgermeister Friedau konnte der Kommandant Franz Kopp eine lange Liste von Ehrengästen begrüßt.

Hohepunkt der Festlichkeiten war eine Fahnenweihe. Als Fahnenpatin stellte sich Frau Paula Unger zur Verfügung.

Die erste Fahne der Feuerwehr ist durch Kriegseinwirkung vernichtet worden - bis auf ein kleines Emblem, das durch die treue Herbergsmutter der Fahne, Frau Trafikantin Rosalia Spiegel, mit viel Mühe gerettet und nun der neuen Fahne einverleibt wurde.

Um 11 Uhr begann das Platzkonzert. Am Nachmittag gab es ein Gartenkonzert im Gasthaus Anton Reiner und am Abend Tanzunterhaltungen in den Gasthäusern Gürtler und Michels.

 

75 jähriges Jubiläum 1956 v.l.n.r.

1.Reihe sitzend: Krainhöfer Andreas, Reiner Anton, Bartmann Leopold I., Windisch Karl, Moser Julius, Kutscher Ignaz, Moser Michael I., Kdt. Barmann Josef I., Bgm. Friedau Franz, Eisener Johann, Heilinger Josef, Kopp Franz, Wappl Johann I., Zull Josef

2. Reihe: Spiegel Franz, Zull Franz, Bartmann Josef II., Zull Ferdinant, Lenz Franz, Käppl Adolf, Janisch Urban, Lenz Leopold, Richter Franz I., Ernekl Karl I., Elnreider Alois, Brückner Fritz, Hagen Karl, Ernekl Karl II., Ruhland Franz I., Tomsich Josef, Dir. Wallisch

3. Reihe: Bartmann Josef III., Harrer Anton, Eisner Karl, Bartmann Franz, Svitil Franz, Moser Michael II., Hauer Johann, Ehrenhofer Johann I., Safer Leopold, Wappl Josef Altenbacher Karl

 

Mannschaft 18. Juni 1956 v.l.n.r.

>1.)Gruppe: Moser Michael II., Moser Anton, Lenz Leopold, Richter franz I., Tomsich Josef, Brückner Fritz, Hauer Johann, Janisch Urban, Altenbacher Karl
2.)Gruppe: Käppl Adolf, Hagen Karl, Ernekl Karl, Ruhland Franz I., Wappl Josef, Eisner Karl,
Kommando: Bartmann Josef I., Bartmann Leopold I., Kopp Franz
3.)Gruppe: Zull Franz, Svitil Franz Bartmann Josef II., Elnrieder Alois, Bartmann Franz, Lenz Franz, Bartmann Josef III., Zull Josef, Krainhöfer Andreas

1959: Ein neues Löschfahrzeug der Type Opel Blitz mit Vorbaupumpe um 165.000 Schilling wurde von der Gemeinde angekauft.

1961: Hauptmann Franz Spiegel eröffnet die Festsitzung zur 80 Jahr Feier. Herr Bürgermeister Friedau wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Kdt. Franz Spiegel

1970: Das alte Feuerwehrhaus war zu klein und nach langen Drängen wurde im Zuge des Neubaus des Amtshauses eine neue Bleibe bezogen.

1971: Michael Moser wird zum Kommandanten der Feuerwehr gewählt. (Er leitete 15 Jahre die Feuerwehr). Unter seiner Führung beginnt die "moderne Zeit" in der Feuerwehr. Neue Gerätschaften werden angekauft. Die Abschnittswettkämpfe werden in Weigelsdorf durchgeführt. Der ehemalige Bürgermeister Karl Baumgartner wird als Ehrenmitglied aufgenommen.

1978: Auf Grund des Wasserschutzgebietes Mitterndorfer Senke wurde vom Land N.Ö. ein Öl-Fahrzeug VW LT35 zur Verfügung gestellt. Die ersten Atemschutzgeräte werden angekauft.

1981: 100 Jahre FF Weigelsdorf . Zum Geburtstag wird ein Bierzelt auf der Pfarrwiese aufgestellt. Die Abschnittswettkämpfe und der Abschnittsfeuerwehrtag werden abgehalten.

Der Mannschaftsstand ist auf 47 Aktive und 3 Reservisten angewachsen.

Die Festsitzung wird unter der Führung des Kdt. Michael Moser und des BM Herman Uko abgehalten.

1985: Ein großer Tag für die FF Weigelsdorf. Am Sonntag, den 5. Mai 1985 übergab unser Bürgermeister Hermann Uko der FF Weigelsdorf ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 2000 aufgebaut auf einen Steyr 580. Gesamtkosten ca. 1,3 Millionen Schilling.

Gleichzeitig wurde ein von der FF Weigelsdorf selbst finanzierte VW-Pritsche mit Doppelkabine in Betrieb genommen. Als Fahrzeugpatin stellte sich Frau Elfriede Moser – die Gattin des Kommandanten zur Verfügung.

Die Einweihung der Fahrzeuge erfolgte durch Herrn Hochwürden Pfarrer Pijpers. In der Großgemeinde stehen somit zur ersten Brandbekämpfung drei Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung.

1986: OBI Michael Moser tritt als Kommandant zurück und wird mit dem Ehrenring ausgezeichnet.

Er wird zum Ehrenkommandanten auf Lebenszeiten bestellt. Bei den Anschließenden Neuwahlen wird Herr Franz Ruhland zum Kommandanten gewählt.

1988: Wiederum werden die Wettkämpfe in Weigelsdorf abgehalten. Ein großes Fest mit Bierzelt bildet den Rahmen.

1991: Zum 110 jährigen Jubiläum wurde bereits mit eine Mannschaftsstärke von 48 Aktive und 6 Reservisten gezählt. Im Mittelpunkt der Festlichkeiten standen die Bezirkswettkämpfe und ein Jugendlager. Bei der Feldmesse wurde einen neue Tragkraftspritze gesegnet und in Dienst gestellt.

1996: Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung werden Frau Josefa Richter und Herr Bruno Matejka zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Das Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten. Es werden weitere Räume des Gemeindhauses adaptiert. Elektroinstallationen, Fußböden, Raum für Funk und Zeugwart, Mannschaftsraum und Garderoben wurden neu geschaffen. Kostenpunkt 1,5 Mio ATS. Die Einweihung wurde von Herrn Pfarrer Schipfer durchgeführt.

1997: wieder finden die Abschnittswettkämpfe in Weigelsdorf statt.

1998: Ein neues Löschfahrzeug wird in den Dienst gestellt. Das Alte, eine Eigenproduktion, aufgebaut auf eine VW-Pritsche hat ausgedient. Das neue Löschfahrzeug wurde bei der Firma Rosenbauer gekauft. Die Finanzierung erfolgte mehrheitlich von der Feuerwehr selbst.

2001: 120 Jahre Feuerwehr. Der Mannschaftsstand ist bereits auf 63 Aktive und 6 Reservisten angewachsen. Die Feuerwehr präsentiert sich mit einem Tanklöschfahrzeug, einem Löschfahrzeug, einem Lastenfahrzeug und einem Ölfahrzeug als modern ausgestattete Feuerwehr. Zu diesem Zeitpunkt sind auch schon 9 Atemschutzgeräte im Einsatz.

2001 war auch wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für unsere Wettkampfgruppe. Der 9. Sieg in Serie bei den Abschnittsbewerben, Bezirkssieg und die schnellste Angriffszeit bei den Landeswettkämpfen. Weigelsdorf belegt den 3. Platz in der Rangliste der Besten von Niederösterreich.

2002: Ein weitere Meilenstein in unserer Feuerwehr: Die Feuerwehr Jugend wird gegründet. Bei der Mitgliederversammlung wurde der Grundsatzbeschluss gefasst auch Frauen zur Feuerwehr aufzunehmen. Somit war auch der Eintritt für Mädchen in die FF-Jugend erlaubt.

Bei der Florianifeier wird die Angelobung der neuen Jugendfeuerwehr durchgeführt und ein Teil des ausgebauten Turnsaaldachbodens wird als Jugendraum eingeweiht.

2005: Ein Renault Master wird als Kommandofahrzeug und Transportfahrzeug für die Jugend angekauft. Als Fahrzeugpatin konnte die Frau des Kommandanten Eva Zowak gewonnen werden.

Kdt. Walter Moser, Eva Zowak, EKdt. Peter Zowak

Auch wurde 2005 nach langer Pause wieder ein Maibaum vorm Feuerwehrhaus aufgestellt.

2006: 125 Jahr FF Weigelsdorf. Das alte Feuerwehrhaus – seit 1970 nicht mehr in Verwendung – wird restauriert und wieder der Ursprünglichen Verwendung zugeführt.

Ein altes Feuerehrwappen wurde im Archiv wiederentdeckt und schmückt nun das alte – neue Feuerwehrhaus. Unterstützt wird der Bau vom Dorferneuerungsverein Weigelsdorf und von der Stadtgemeinde Ebreichsdorf unter BM Mag. Josef Pilz.

Die Ersten Kameraden aus der Feuerwehrjugend werden in den Aktivstand überstellt.

Im Zuge des Festaktes wird der langjährige Kommandant der Feuerwehr OBI Peter Zowak zum Ehrenkommandanten und der Verwalter Max Schicker zum Ehrenverwalter ernannt.

Kdt. Walter Moser, EKdt. Peter Zowak, EV Max Schicker

2007: Die Wettkämpe und der Abschnittsfeuerwehrtag mit Ehrungen verdienter Kameraden wird wieder in Weigelsdorf abgehalten.

In diesem Jahr wird auch die persönliche Schutzausrüstung zur Gänze erneuert.

Einsatzoveralls, Schutzhosen und Jacken für Atemschutzträger und neue Einsatzstiefel werden angekauft.

2010: Unser Rüst- Löschfahrzeig wird in den Dienst gestellt.

Da unser altes Tanklöschfahrzeug wird mit 25 Jahren außer Dienst gestellt und durch ein modernes Fahrzeug ersetzt. (siehe Rubrik Fuhrpark)

Die Fahrzeugweihe wurde im Zuge der Florianifeier durch Herrn Pfarrer DI. Mag. Herbert Schedl durchgeführt. Die Aufgabe der Patin übernimmt Frau Karin Moser, die Gattin des Kommandanten HBI Ing. Walter Moser.

OV Leopold Renner, EOBI Peter Zowak, Karin Moser, BM Mag. Josef Pilz, HBI Walter Moser, OBI Johann Hauer

Weihbischof Mag. Dr. Franz Scharl besucht unsere Wettkampfgruppe

Kdt. Walter Moser, Thomas Prem, Benjamin Steiner, Karl Reiner, Lukas Moser, Weihbischof Mag. Dr. Franz Scharl, Michael Schmidt, Georg Schweiger, Moritz Barborik, Johann hauer, Wolfgang Panzirsch, Michael Bartmann, Pfarrer DI. Mag. Herbert Schedl, Leopold Renner

2011: Ein Voraus-Löschfahrzeug ergänzt den Fuhrpark. (siehe Rubrik Fuhrpark)

Die Ergänzung zum Rüst-Löschfahrzeug stellt das kleine, wendige Voraus-Löschfahrzeug dar. Speziell für die engen Gassen des EHZ –Weigelsdorf, Fahrzeugbrände, Kellerüberflutungen, Wespeneinsätze und dergleichen wurde das "kleine" Fahrzeug angeschafft.

Die Segnung wird im Rahmen der 130 Jahre Feier durchgeführt. Die Patenschaft übernimmt Frau Verena Hauer, die Gattin des Kdt. Stellvertreters Johann Hauer.

Auch unser altes Tanklöschfahrzeug "Frieda" erlebt eine Renaissance.

Im Zuge der Feier 10 Jahre Partnergemeinde Ziebice – Polen wird das Fahrzeug überstellt.

130 Jahre Feuerwehr Weigelsdorf

Beim 130-Jahre-Jubiläum zählt die Feuerwehr Weigelsdorf 76 Mitglieder im Aktivstand, 7 Reservisten und 19 Jugendfeuerwehrmitglieder.

Das Wachstum, die Ausbildung und die technische Erneuerung ist mit jedem Jahr erkennbar. Wir können nur hoffen das es die nächsten 130 Jahre so weitergeht.

Abschließend soll auch noch die seinerzeitige Betriebsfeuerwehr der ehemaligen Firma Boschan &Co, später Fabriksfeuerwehr Nagler & Opler, ab etwa 1939 Ganal & Co., sowie jene von Schivizhoffen erwähnt werden.

In Schivizhoffen betrug der Mannschaftsstand 13 Wehrmänner und bei Nagler & Opler waren es 35 Mann.

Ortsfeuerwehr und Fabriksfeuerwehr arbeiteten nicht nur bei Übungen sondern auch im Einsatz vorbildlich zusammen, getreu unserem Moto:

"Gott zur EhR', dem Nächsten zur Wehr!"